Die Bayernpartei München fordert den Erhalt des Stadions an der Grünwalder Straße. Als Wahrzeichen Giesings dürfe es nicht einfach so “ausrangiert” werden.

Daß der Abriß des traditionellen Stadions gekippt wurde, ist noch lange keine Garantie, daß es dabei auch bleibt. Bis 2010 jedenfalls wird, gerade auf den Druck der “Freunde des Sechzgerstadions” und der Bürger Untergiesing-Harlachings hin, wird die Sportstätte, in der sowohl der TSV 1860 als auch Bayern München Erfolge gefeiert haben, erhalten bleiben.

Die Bayernpartei fordert aber ein klares Bekenntnis zum Stadion und eine langfristige Nutzungsstrategie. Vor allem für Jugend- und Amateurmannschaften sei “der Sechzger” ideal geeignet und zudem eine beeindruckende Kulisse. Nach der 2004 erfolgten Sanierung präsentiert es sich außerdem in einem akzeptablen Zustand; von der oft gescholtenen “maroden Baustruktur” ist jedenfalls nicht mehr viel übrig. Die Verkehrsanbindung hat mit U-Bahn, Tram und Bus auch schon zehntausende Zuschauer ohne größere Probleme bewältigt.

Bild: pixelio.de, Honisch.

Sollte es wieder ein dritter Münchner Fußball-Verein in höhere Ligen (Bayernliga, Regionalliga) schaffen – wie früher mal der FC Wacker oder auch Türk Gücü -, braucht München auf alle Fälle ein drittes Stadion. Eine geeignete Alternative sind hier aber weder die Umlandstadien in Aschheim oder Unterhaching, noch das teilweise ins Gespräch gebrachte Dantestadion. Es wäre deswegen sehr kurzsichtig, jetzt ein Stadion ersatzlos abzureißen.

“Es geht”, so der Bezirksvorsitzende und Spitzenkandidat Thomas Hummel, “nicht darum, dem Verein vorzuschreiben, wo er spielen soll; die Politik ist gut beraten, den Sport möglichst wenig zu beeinflussen. Aber dieses Stadion ist ein Wahrzeichen des Fußballs in der Stadt und prägt ein ganzes Stadtviertel. Es wäre doch schade, wenn wir ein weiteres typisch Münchnerisches Bauwerk verlieren, nur, weil es in die Jahre gekommen ist. Die Frauenkirche ist schließlich auch nicht mehr die jüngste…”

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