Richard Schöps
Allach
Kreisvorsitzender München-West/Mitte
selbständiger Grafiker
geb. 1967

Welche neuen Erfahrungen bringen Sie in den Landtag ein?

Als Arbeiterkind in der Plinganserstraße geboren, musste ich mir in der Wirtschaftsschule schon früh sagen lassen, dass „diese Schule ja wohl nicht das Richtige für Proletarierkinder“ sei.

Ich habe sie trotzdem geschafft, absolvierte eine Ausbildung als Einzelhandelskaufmann und war dann lange Zeit im Außendienst und als Geschäftstellenleiter bei einer Krankenkasse tätig. Heute arbeite ich als selbständiger Grafiker. In meiner Freizeit bin ich seit fast 30 Jahren als Jugendleiter und ausgebildeter Trainer in einem Münchner Sportschützenverein aktiv. Außerdem bin ich Sprecher der Anti-Agrogentechnik-Initiative “Zivil-Courage” in München.

Ich selbst habe zwei Kinder, denen ich eine lebenswerte Zukunft und eine liebenswerte Heimat hinterlassen möchte.

Welche drei Anträge würden Sie als erstes stellen?

– Kinder sind keine Lernmaschinen – Wiedereinführung des neunstufigen Gymnasiums

– Absolutes Verbot der Agrogentechnik in Bayern auch für Versuchszwecke

– Stromversorgung in die Hand der Landkreise und Bezirke – regionale Energienetze für das Gelingen der Energiewende

Was möchten Sie Horst Seehofer ins Gesicht sagen?

Dass er damit aufhören soll, die bayerischen Wähler für dumm zu verkaufen.

Warum kann sich Bayern keine weiteren fünf Jahre CSU-Regierung leisten?

Weil die Staatsregierung nicht weiß, wie sie bayerische Interessen im Bund vertreten kann. Das Nörgeln an der Bundespolitik ist keine echte Kritik, sondern reine Wahlkampfrhetorik. Die CSU missbraucht damit die bayerischen Wähler für ihre Machtspielchen mit Berlin. Statt echte Politik zu gestalten, degradiert sie den Freistaat zu einer Berliner Provinz, indem sie vor jeder Entscheidung aus Berlin oder Brüssel einknickt.

Warum kann sich Bayern keine Regierung von Christian Ude leisten?

Unter Ude bekommen wir in ganz Bayern Münchner Verhältnisse. Die Politik wird sich fast ausschließlich auf die Bedürfnisse gesellschaftlicher Randgruppen beschränken und die große Mehrheit außen vor lassen. Ein Kabinett Ude wird sich zudem noch weniger um die Belange der strukturschwachen Bezirke in Bayern kümmern als die bescheidenen Bemühungen, die die heutige Staatsregierung dafür unternimmt.

Was müsste eine BP-Fraktion tun, um keine Enttäuschung wie die Freien Wähler zu sein?

Die Bayernpartei im Landtag darf keinesfalls einen Kuschelkurs mit der Staatsregierung fahren. Sie muss ganz entschieden eigenes Profil zeigen und immer wieder Politik für Bayern und seine Bürger einfordern. Sie sollte auf die Defizite der bayerischen Politik hinweisen und den Finger überall dort in die Wunde legen, wo der Wille der Menschen missachtet wird. Das dürfte ihr sowohl bei einer CSU- als auch bei einer SPD-geführten Regierung kaum schwerfallen.

Wie wird sich Bayern nach fünf Jahren mit der BP im Landtag verändert haben?

Der konsequente Kurs der Bayernpartei – der bei den bayerischen Bürgern hoffentlich Anklang finden wird – hat die anderen Parteien, insbesondere die Staatsregierung, dazu gebracht, die Belange der bayerischen Bevölkerung in den Mittelpunkt ihres politischen Handelns zu stellen.

Überzeugt? Dann wählen Sie Richard Schöps bei den Internet-Abstimmungsrunden zum Münchner Spitzenkandidaten für die Landtagswahl.

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