München ist eine lebenswerte Stadt, die stets urbanes Flair und Natur in harmonischer Weise vereinbart hat und dies teilweise noch heute tut. Gerade in einer Metropole dürfen die Menschen und ihre Bedürfnisse nicht auf der Strecke bleiben.

Die Isarauen, ob Flaucher oder Großhesselohe sind ein traditionelles Naherholungsgebiet der Münchner. Dieser Charakter soll erhalten und nicht durch ständig neue Umbaumaßnahmen erhalten bleiben. Die bekannten „Standl“ an der Isar leiden unter einer modernen Standards längst nicht mehr entsprechenden Sanitärstruktur. Die Auflagen für die Betreiber sind zahlreich und vielen beklagen, dass sie von Seiten der Stadt im Grunde überhaupt nicht erwünscht sind. Wenn wir die Isar als Teil Münchens wahrnehmen wollen, dann sollte es hier auch in gewissem Umfang Gastronomie geben dürfen. Die Standl passen sich dabei weitestgehend problemlos in die Umwelt ein.

Das Badeverbot in der Würm ist weder aus Gesundheits- noch aus Naturschutzgründen zu rechtfertigen. Es sollte schleunigst aufgehoben werden. Die Münchner Surfwellen sind Wahrzeichen einer modernen und aufgeschlossenen Großstadt. Sie sollen erhalten werden und nicht einem maßlosen Sicherheitswahn zum Opfer fallen.

Mit der Komprimierung der Schulunterrichts unter anderem in Folge des achtstufigen Gymnasiums sind Ganztagsschulen praktisch zur Regel geworden. Die Freizeit der Kinder wird immer weniger, Zeit für außerschulische Aktivitäten bleibt kaum noch. Die wenigsten Schüler können heute noch Vereinssport ausüben. Daher sollten Vereine verstärkt die Möglichkeit bekommen, sich in den Schulalltag einzubringen. Eine Kooperation im Rahmen des Sportunterrichts wäre hier sinnvoll.

Der auf Antrag der Bayernpartei ergangene Grundsatzbeschluss der Stadt München, bei Fußballplätzen auf Bezirkssportanlagen statt schädlicher Hartplätze bevorzugt Kunstrasen zu verwenden, bedarf konsequenter Umsetzung.

Der Bezug der Bürger zur Polizei war ursprünglich ein positiver: Der „Polizist an der Ecke“ war Ansprechpatzner und Helfer im Alltag. Heute werden Ordnungskräfte dagegen hauptsächlich als Kontrolleure und Bußgeldverteiler wahrgenommen. Wir möchten eine stärkere und auch persönlichere Verankerung der Polizei im Stadtviertel und eine dezentralere Struktur. Die Bayernpartei lehnt einen Ausbau der Kameraüberwachung ab.

Einen Veggie Day in Münchner Kantinen und öffentlichen Einrichtungen lehnt die Bayernpartei ab. Es ist nicht Aufgabe des Staates, seinen Bürgern vorzuschreiben, was sie wann zu essen haben.