Die Sozialpolitik macht mittlerweile einen erheblichen Teil der kommunalen Aufgaben aus. Sich um die junge und die alte Generation zu kümmern und diejenigen, die sich nicht selbst helfen können, zu unterstützen, ist eine besondere Verantwortung der Politik. Staatliche Hilfen sollten aber grundsätzlich nur dort geschehen, wo sich der einzelne nicht selbst helfen kann, und entsprechend zielgerichtet stattfinden.

In Alten- und Pflegeheimen wird mittlerweile ein erheblicher Teil der Arbeitsleistung der Angestellten für bürokratische Pflichten, Protokollierungen u.ä. verwendet. Wir wollen eine städtische Strategie ausarbeiten, um diese Pflichten möglichst weit zu verringern. Dadurch wäre der von allen Seiten beklagte Personalmangel in derartigen Einrichtungen zumindest teilweise behoben. Die Alten- und Servicezentren in München haben sich als Anlaufstelle für Senioren bestens bewährt. Wir möchten dieses Angebot weiter ausbauen und auch dafür sorgen, dass die Wege kürzer werden.

Integration von Ausländern ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Der erste Schritt muss jedoch von den betroffenen Migranten selbst geschehen und ist das Erlernen der Sprache. Fördern und Fordern müssen hier Hand in Hand gehen. Wir sehen aber auch die mittlerweile zahlreichen, gut organisierten und mit öffentlichen Mitteln geförderten Migrantenvereine in der Pflicht. Diese sollte stärker in die Verantwortung genommen werden und sich um die Integration der von ihnen vertretenen Zuwanderer kümmern.

Ein Kindertagesstättenplatz kostet bis zu 1200 Euro im Monat. Dagegen sind die Leistungen an selbst erziehende Eltern deutlich geringer. Wir fordern daher, dass sich die Stadt ihrer Verantwortung auch gegenüber diesen Familien bewusst wird und sie entsprechend fördert.